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Warum Vertrauen – TRUST so wichtig ist?

6. März 2014

BLOG, Enterprise 2.0:, Politik

Denk mal mitGestern bin ich auf dieses Video zum Thema „VERTRAUEN“ aufmerksam geworden und möchte das hier noch einmal weiter-teilen, da es mir so wichtig erscheint.
Wir sprechen so viel über Veränderung, Komplexität, Dynamik, Agilität, neue Beschäftigungsverhältnisse, Wandel in Hierarchien, Machtgefügen aber auch innerhalb der Familie, Beziehungen, Generationenvertrag…

Wie können wir das alles leisten und vor allem auf welcher Basis sind all diese „Neu-Verhandlungen“ möglich (und ich möchte gar nicht von Politik und den Krisenherden dieser Welt anfangen)

 

Vertrauen ist eine der wunderbaren Fähigkeiten des Menschen. Wer in der Lage ist, Vertrauen aufzubauen, wird sehr schnell enorme „Energie-Mengen“ sparen können, die notwendig sind, bis ins Detail (Mikro-management) Zusammenleben oder -arbeit zu klären. Kontrolle ist eine der „Ersatz-Befriedigungen“, die wir nur in einem Umfeld benötigen, das NICHT auf Vertrauen basiert. Auch ist es in unserer hoch-vernetzten, dynamischen Welt immer weniger möglich alles zu kontrollieren.

Für mich zählt Vertrauen – neben Respekt – zum wichtigsten Wert, ohne den ich persönlich nicht leben möchte oder kann.

Vertrauen entsteht nicht von selbst, es kann nicht gekauft oder von Dritten erzeugt werden – Jeder einzelne muss sich darum kümmern, es individuell aufbauen, pflegen und immer wieder neu entdecken.

Wie versuche ich das konkret:

… und mir geht es hier nicht um Selbstdarstellung sondern weil wir an vielen Stellen dieses Thema immer wieder ansprechen und vielen scheinbar der Ansatz fehlt. So sind das auch nur persönliche „Versuche“ und sicher keine vollständige Liste oder gar ein Leitfaden

  • Los lassen lernen – Vertrauen verlangt nach „offenen“ Händen – ich versuche Dinge „aus der Hand zu geben“
  • Chancen „verteilen“ (geben) – nur wem ich die Chance gebe kann mir zeigen, das mein Vertrauen gerechtfertigt ist (und oft brauchen Menschen mehrere male eine Chance, bis sie merken, welche Freiheit ihnen das gibt – das verunsichert auch schnell)
  • Verantwortung ABgeben – immer wird davon gesprochen, dass so wenige die Verantwortung übernehmen – vielleicht liegt es auch daran, das nur wenig bereit sind, diese auch wirklich (mit allen Konsequenzen) abzugeben
  • Wertschätzende Haltung – ich versuche in Menschen das positive, dass, was sie ausmacht, ihr „Licht“ zu sehen/ zu finden – das macht vieles einfacher
  • es  ansprechen – etwas zu tun ist eine Sache – ich habe oft erlebt, dass Signale sehr leicht übersehen werden – also spreche ich es VORHER deutlich an (dabei versuche ich unmissverständlich zu sein)
  • ich investiere in das Vertrauen indem ich anbiete, trotz Verantwortungs-übergabe die möglichen negativen Konsequenzen mit zu tragen (Vertrauen verlangt nach „Sicherheiten“)
  • Suche es – Tu es … beobachten von Anderen und eigenes vorleben – die Grenze immer wieder ein wenig erweitern

Natürlich schaffe ich das nicht ständig – es ist ein Lernprozess und ein Ziel – bisher wurde ich dabei aber in den seltensten Fällen enttäuscht – und selbstverständlich versuche ich dass nicht „blau-äugig“ zu tun – schließlich benötige ich auch ein Mindestmaß an Sicherheit.

Man kann Vertrauen vielleicht sehr gut mit „Sharing“ (Teilen im Netz) vergleichen – es beginnt bei mir – und es beginnt mit GEBEN

 

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