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Presse – Veröffentlichungen

Veröffentlichungen:   Übersicht meiner Publikationen (Artikel, Interviews, Buchbeiträge, Video, Podcasts…) 2022: Buchbeitrag „Digitale Transformation“ (Hochschule Landshut) …demnächst Podcast „COPETRI 22 Review“ Podcast...

Harald Schirmer – Empfehlungen, Testemonials, Recommendations

Empfehlungen / Recommendations Vielen Dank für die freundlichen Empfehlungen auf LinkedIn Harald is the most charismatic leader I have ever met. I had the pleasure to work with Harald on serveral majors, like knowledge management, organizational change management, and...

VUCArockers – a positive attitude – how do YOU rock VUCA?

VUCA = Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity … this term is used since some years to describe the challenges of the digital age. In my view this is used today in many negative ways: Creating fear, as an excuse, as a dogma and to separate people in „digital“ and analog sections. Of course there are many challenges in this „new world“ of connectedness, but as we know from any changes in the past – we will find ways to deal with them.

But there are also people, who do not only want to „deal“ with problems, but creating real improvements for people. Not driven by technological possibilities, but human needs, a positive mindset and the aim to make our world a better place.

#VUCArockers

#VUCArockers

I meet so many of such great people, who want to contribute in many different ways. They are intrinsically motivated, passionate, creative, often fear-less and very resilient. As I am a big believer of „words generate reality“ I try to find terms, which either already express what people do (like GUIDEs), try to „reload“ existing terms with new meaning or I create new ones, which make people think, creating doubts (if their understanding is the only one) or at least make people talk about the topic behind. Not in a destructive but engaging, inspiring way, I would love to have a discussion about

„How do we want to design the VUCA world?“

(not suffering from it)

Want to be part of this and „rock“ VUCA together ?

Call for ideas!

How do YOU personally ROCK VUCA?

write a blogpost, Twitter, LinkedIn…. and tag your post with #VUCArockers

Meine Keynote zum IOMS18

In meiner Keynote „Etablierung eines Digital Mindset in Unternehmen“ auf dem IOM Summit zum Digital Workplace sollte es um Mut machen und Selbst machen gehen. Wenn man nicht nur reden, sondern Inhalte erlebbar machen möchte, sollte man sich von Gewohnheiten verabschieden…

download image in full size (pdf)

Eine Abschluss-Keynote nach 2 intensiven Konferenztagen verlangt vom Publikum viel ab – drei mal gemeinsam tief Luft holen, sorgt für etwas Sauerstoff im Gehirn und gibt allen ein paar  Sekunden „Ruhe“ bevor es los geht.

Meine „Präsentation“ war eigentlich live mit OneNote auf meinem iPad geplant (mehr …)

Courage for Change – A little Inspiration for Organizational Rebels

This article – originally in German Language on LinkedIn received already more than 9000 views, 400 likes and about 70 valuable comments and more than 1000 re-shares (yes I am a bit proud) Sebastian Kolberg kindly provided the translation here:

  • Why is change so difficult?
  • How can an organization meet the challenges of the digital age?
  • What can I contribute to this?

Not a few ask themselves these questions. Here are some personal thoughts and the hope to encourage you to swim against the current more often!

No, this is not a call to revolution, but a well-intentioned inspiration,

to start with yourself,

no matter if you are a board member, team leader or employee.

Everyone can change the world(mehr …)

Podcast Interview Teil 1 bei digiTALK

digiTALK Podacst Interiew Harald Schirmer

Der Podcast digiTALK – Digitale Transformation für Entscheider hat sich zur Aufgabe gemacht herauszufinden, was genau “Digitale Transformation” oder auch “Digitalisierung” in der heutigen Zeit eigentlich bedeutet. Dazu gibt es bereits 22 Folgen um diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven – und immer mit verschiedenen Gesprächspartnern zu entdecken.

Dr. Jenny Meyer hat mich in der aktuellen und nächsten Folge zu meinem „Werdegang“, den GUIDEs, Enterprise Social Networking und auch persönlich nach meinen Antreibern und der notwendigen Energie befragt.

 

Soziale Reputation versus Kontrolle

Denk mal mit

„Was nicht kontrolliert wird,
wird nicht gemacht!“
ist das so?

Hier wieder einmal ein paar „unfertige“ Erfahrungen und ein etwas anderer Ansatz, um mit globalen, freiwilligen Netzwerken erfolgreiche Initiativen zu betreiben.

Wer kennt diese „Weisheit“ oben nicht. Nur wie sieht das in globalen, freiwilligen Netzwerken aus? Wer sollte oder kann überhaupt die Arbeit von über 1000 Kollegen in einem Netzwerk kontrollieren?

In der Vergangenheit gab es dazu (mehr …)

Vortrag Microsoft Office 365 – New Work Style Migration bei AUDI

In der Vortragsreihe der AUDI AG „Zusammenarbeit 2.0“ war ich eingeladen über Erfahrungen mit Enterprise Social Media, unserem globalen GUIDE Netzwerk sowie der aktuellen Transformation (Einführung von Microsoft Office 365 – New Work Style) zu sprechen:

New Work Style ist dabei eine Kulturentwicklung mit dem Fokus auf Transparenz und Sharing, effizienteres Arbeiten (einfacher, weniger Aufwand, mehr Wirkung) sowie moderne Zusammenarbeit, welche die digitalen Möglichkeiten nutzt.

Simon Dückert (Cogneon Akademie) (mehr …)

The best hiking boots won’t take HR to Mars!

April 14th 2018 – translation of  this post by Sebastian Kolberg

The DGFP invites you to think about the future of HR in a blog parade. I am happy to participate in the discussion as a basis for the conference on 3-4 May, which will take place in parallel – and in conjunction with re:publica.

DGFPc18 Blogparade

 

The core question is: Why should someone take HR on a mission to Mars? A beautiful image that makes the digital transformation and the necessary „DenkRaumErweiterung“ (means: „Think beyond the common frame“) clear. My provocative thesis:

 

The best hiking boots don’t take HR to Mars!

 

It should be (mehr …)

DGFPc18 Blogparade – Mit den Wanderschuhen zum Mars?

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. läd in einer Blogparade ein, sich Gedanken über die Zukunft von HR zu machen. Gerne beteilige ich mich an der Diskussion als Grundlage für die Konferenz am 3.-4. Mai, die parallel – und in Verbindung mit der re:publica stattfindet.

DGFPc18 Blogparade

Es geht im Kern darum: Warum sollte jemand HR mit auf eine Mission zum Mars nehmen? Ein schönes Bild, das die Digitale Transformation und den notwendige „DenkRaumErweiterung“ klar macht. Dazu meine provokante These:

Die besten Wanderschuhe bringen HR nicht zum Mars!

Vorausgeschickt sollte noch werden, dass wir dringend darüber sprechen sollten, was unser „Mars“ ist und wozu wir dort hinwollen – nicht als Getriebene, sondern Gestalter mit einer erstrebenswerten Vision 😉

Wir sind mitten (mehr …)

AUDI Keynote zur #Zusammen 20

Eine Serie von Keynotes und Diskussionen zur Zusammenarbeit für und mit Interessierten Mitarbeitern der AUDI AG in Ingolstadt, organisiert von der Cogneon Akademie – und diesmal auch mit Live-Stream nach Neckarsulm.

Bereits zum zweiten mal war ich eingeladen über unsere Erfahrungen bei Continental zu sprechen. 2015 ging es noch um die Einführung von Enterprise Social Media. Diesmal waren Erfahrungen in aktuellen Change Projekten und wie Social, Sharing, virtual Collaboration und Netzwerke dabei eingesetzt werden.

Als mir wichtige Aussage möchte ich darauf hinweisen, dass wir heute sehr oft versuchen mit bestehendem Wissen, (mehr …)

Keynote Jahrestagung Öffentlichkeitsarbeit

Die mehrtätige Konferenz der Evangelischen Kirche stand unter dem Titel: „Gruß aus der digitalen Küche. Neue Rezepte für die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit“. Im Augustinerkloster zu Erfurt trafen sich dazu die Verantwortlichen für Kommunikation des netzwerk-oe.de

Man könnte meinen – ganz schön „fachfremd“. Kaum eine Institution beschäftigt sich nicht mit den Auswirkungen der Digitalisierung. Für mich ist es immer wieder sehr spannend und bereichernd eine andere Perspektive auf das Thema zu werfen. Ob Polizei, Bundeswehr, Mittelstand, Sozialverbände oder wie hier kirchliche Träger – die Fragen, die Angst, selbst die Voraussetzungen sind sehr ähnlich.

In diesem Artikel fasse ich meine Keynote zusammen: (mehr …)

Komplexe Aufgaben im Netzwerk lösen – Grundlagen

Gedanken zu Netzwerken

Seit knapp zehn Jahren arbeite ich jetzt mit Netzwerken in unterschiedlichster Konfiguration und Themen – meist habe ich die selbst aufgebaut. Es geht um „Menschen-Netzwerke“.

Oft lese ich, das Netzwerke die Hierarchie ablösen werden, das halte ich für fraglich. In meinen Augen ist eine Netzwerk-Organisation eine sinnvolle und notwendige ERGÄNZUNG zu einer Rollenverteilung wie wir sie heute haben (die aber gerne angepasst werden sollte). Dabei sind Experten, Funktionen und Fachgruppen für die „Tiefe“, Prozessqualität und Prozesseffizienz sowie Sicherstellung eines erwarteten Ziels in der benötigten Zeit verantwortlich und ein Netzwerk für die „Breite“, den Perspektivenreichtum, die Verknüpfung und die Relevanz. Im Ideal entsteht ein kontinuierlicher Wechsel zwischen Vertiefung und Erweiterung um die Vorteile beider Organisationsformen zu verbinden.

Im zeitlichen Ablauf kann die Kombination aus Fachfunktion und Netzwerk wie „atmen“ funktionieren – als beim einatmen verdichtet man die Netzwerkerkenntnisse durch effizientes ausarbeiten, spezialisieren und produzieren, beim Ausatmen holt man wieder Netzwerkluft (Inspiration) zur Evaluation, für Feedback, Reflexion, Lernzyklen. Insgesamt sollte dabei aber durch Transparenz jeder Schritt sichtbar sein, sonst entstehen hohe Kommunikationsverluste. Es gibt aber noch viele andere Einsatzzwecke, die ich beschreiben möchte.

In der Reihe der „Arten der Zusammenarbeit“ haben Netzwerke ihre Stellung neben Teams, Co-Creation, Vereinen, Organisationen und anderen Modellen, diese sollte jedoch noch klarer definiert werden.

 

Grund für diesen Artikel

Gestern bekam ich wieder einen „Test“ vorgelegt, der zeigen sollte, das herkömmliches Management „besser“ ist als Netzwerke. Das veranlasst mich dazu diesen Versuch einer „Grundlagensammlung Netzwerke“ zusammenzufassen (mehr …)

Leading Change Methoden

WOL - Blick über die Schulter

Was ist ein Rule Breaker Workshop? Warum helfen OPENCALLs Widerstände zu verringern? Was ist das GUIDE Konzept? Wie sieht Lernen im digitalen Zeitalter aus? oder Wie kann Beteiligung helfen, komplexe Problem zu lösen? Was meinst Du mit #MutAnfall oder warum ist Neugier so wichtig?

Leading Change Methoden
für komplexe Aufgaben
im digitalen Zeitalter

Seit vielen Jahren schreibe ich nun diesen Blog und teile meine Erfahrungen in globalen und lokalen Veränderungs- und Organisationsentwicklungsprojekten. Dabei haben sich einige „Hebel“ als besonders wirksam herausgestellt, andere habe ich mir – inspiriert durch mein Netzwerk – einfallen lassen.

Als kleinen Einstieg gibt es jetzt den Entwurf einer Seite, die Links zu meinen Artikeln und einen kurzen Einstieg dazu zusammenfasst.

Diese Sammlung ist natürlich weit entfernt von vollständig oder ordentlich aufgearbeitet – aber vielleicht gelingt es uns gemeinsam dessen Mehrwert zu erhöhen. Vielleicht ist es aber auch schon so für manche inspirierend, dann war die investierte Zeit nicht umsonst 😉

Leading Change Methoden Seite

 

Leading Change Methoden

Entwurf eines Leading Change Leitfadens
für komplexe Aufgaben mit Netzwerken

Neue Wege gehen

Als eine Ergänzung/Weiterentwicklung bekannter Change Management Methoden von Kotter, Senge, Bridges und anderen möchte ich hier Erfahrungen mit eigenen Ansätzen teilen. Im Rahmen meiner Organisationsentwicklungstätigkeit im globalen Kontext suche ich nach modernen Möglichkeiten Menschen im Wandel effizient und nachhaltig zu begleiten. Dazu nutze ich die heute verfügbaren digitalen Möglichkeiten, aber aber auch einfache Formate, die in physischen Workshops kreativere Ergebnisse bringen.

Zu meinen Erfahrungen gibt es jeweils Artikel, Podcasts oder Publikationen, die von Umsetzung, Erfahrungen aber auch Hintergrund berichten. Ich teile das, weil ich daran glaube, das wir in einer komplexen VUCA Welt nur gemeinsam zu guten Lösungen kommen können. Die beschriebenen Methoden wurden so auch oft durch andere inspiriert – so dass es nicht darum gehen sollte, wem sie „gehören“.

Präambel

Alle beschriebenen Methoden haben die folgenden Eigenschaften und Mindset gemein:

  • Maximale Beteiligung und Transparenz
  • Gegenseitiger Respekt, gezeigte Wertschätzung, Augenhöhe
  • das Verständnis, das engagierte Netzwerke eine gesunde Antwort auf Komplexität sind
  • Vertrauen, Freiheit, Disziplin, Energie steht im Zentrum
  • Wir sind alle auf einer Lernreise – Fragen sind wichtiger als Antworten
  • Mutig sein und Risikobereitschaft – wir glauben an und wollen eine bessere Welt

Ich bin kein Wissenschaftler und habe leider nur sehr begrenzt Zeit mich meinem Blog zu widmen – daher sammle ich im ersten Schritt bereits geschriebene Artikel, die hier zu den Themen jeweils verlinkt sind:

GUIDE Konzept

GUIDE Konzept
GUIDE

Das inzwischen in vielen Konzernen erfolgreich eingesetzte GUIDE Konzept basiert auf der Vorstellung, dass ein Netzwerk von „Willigen“ – egal welcher Kompetenz, Alter, Herkunft, Hierarchie – Veränderung als Ergänzung bekannter Change Management Maßnahmen hervorragend, individualisiert (Kultur, Funktion, Sprache, Zielgruppe) und vor Allem nachhaltig umsetzen kann.

Benchlearning

Intern funktionsübergreigend, Lokationsübergreifend, oder extern Firmenübergreifende Zusammenarbeit an festgelegten Themen. Cogneon ist ein hervorragendes Beispiel eines „Hosts“ der dieses Organisationsübergreifende Format seit Jahren hervorragend moderiert. Die „Gruppe“ arbeitet an den jeweils beteiligten Orten an einer gemeinsamen Lösung, tauscht Erfahrung aus, wir von außen inspiriert, Recherchen zur Themenvertiefung werden zwischen den Events gemacht.

MOOCathon

„Massive Open Online Course“ – Moderiertes Netzwerk Lernformat das sowohl Organisationsintern als auch extern funktioniert. Es wir Moderation, Konsolidierung und Begleitung benötigt. Externes Beispiel hier ist der Corporate Learning Moocathon CL2025

Es wird dafür eine interne, offene Plattform (ESN benötigt – Blos, Wiki, Forum, Media) oder externes Social Media wie Twitter, Facebook, LinkedIn, MediaWiki…

 

Leadership im digitalen Zeitalter

LIDA 2014 - Project Leader of the Year: Harald Schirmer

Ob Netzwerk, virtuelles Team oder globale Community, neben Medienkompetenz ist Führung ein zentraler Erfolgsfaktor in einer stetig komplexer werdenden Welt. Wie vereine ich Menschen, die nicht „müssen“? Wie gehe ich mit Wertschätzung, Feedback, Disziplin und Aufgabenverteilung um? Wie erhöhe ich die Energie und Verbundenheit, ohne den Vorteil von physischer Nähe? Zentral sehe ich hier das Verständnis weg vom „Wissenden Ich“ hin zum „Fragenden Wir“.

 

Microlearning:

Mein Konzept ganz pragmatisch und skalierbar einsetzbar Menschen (besonders für Führungskräfte) wieder zum Lernen zu inspirieren. In maximal 5 Minuten soll ein „Aha-Moment“ entstehen, der durch ZEIGEN eines Ergebnisses entsteht. Ziel ist es die Hürde zu lernen so niedrig zu halten, dass jeder sehr schnell in eine gefühlte „Selbstwirksamkeit“ kommen kann („Das schaffe ICH auch!„)

Microlearning by Harald Schirmer
Microlearning – lernen wollen!

Während es bei den üblichen Lernhappen darum geht, kleine WissensEinheiten zu vermitteln, sollen Microlearning nur Lust auf mehr machen. Mit „Microlearning“ möchte ich Menschen wieder für das Lernen begeistern: durch Neugier-Erweckung, erleben von SelbstWirksamkeit und den Möglichkeits-Sinn fördern

Microlearning Facts:

  • Maximal 5 Minuten
  • Regelmäßig als Einstieg in Treffen (z.B. in Meetings, Standups…)
  • Aha Effekt erzeugen „Whow das ist ja einfach und hilfreich“
  • Fokus vor Allem auch auf Führungskräfte ohne Zeit
  • Ziel ist Neugier wecken (Lust auf mehr)
  • Ergebnis / Effekt erlebbar machen (nicht den Weg dahin)
    machen/beweisen! inspirieren, nicht präsentieren!
  • keine Erklärungen, Diskussionen

mehr Details, Umsetzung und Beispiele hier: Microlearning

Paralleler Chat als wichtiges Beteiligungsinstrument

Ein paralleler Chat zu einer virtuellen Konferenz, einem Video-Meeting oder hybrid (offline+online)Workshop ist immer eine gute Möglichkeit sofort Rückmeldung zu bekommen, was für die Teilnehmer relevant ist, wie Dinge verstanden werden oder welche Gedanken daraus entstehen. Es verlangt ein wenig Übung in wertschätzender, beteiligender Moderation. Dazu empfehle ich einem Chat-Moderator zu nutzen, der Community-Management Fähigkeiten hat.

Ein paralleler (ideal interner Social Media) Chat erlaubt, dass Fragen nicht bis zum Ende warten müssen (z.B. Verständnisfragen oder Klärung von Fachbegriffen/Abkürzungen) aber auch Wertschätzung und #Relevanzerhöhung sind möglich. Wir z.B. Twitter oder social Chat verwendet (durch likes und Kommentare von Fragen) kann die Beteiligtenzahl beliebig skaliert werden. Zudem können im Chat nachhaltig Links zu Umfragen, Webseiten, weiteren Inhalten in Echtzeit geteilt werden. Was besonders Interaktivitätssteigernd wirkt: auch die Teilnehmer können zur Vernetzung einladen oder Hinweise auf relevante Inhalte anbieten – so entsteht #WIRgewinnt – Perspektivenreichtum.

Hacking Conferences:

Vom passiven Zuschauer zum aktiven Mitunternehmer

Konferenzplanung entscheidet darüber

Statt Konferenz passiv besuchen und Keynotes konsumieren, aktive Beteiligungsformate um ein neues Level gemeinsam erreichen: den wahren Wert der örtlich und zeitlich anwesenden Beteiligten heben. Wir haben es in der Hand und können das über unsere Konferenz-Formate steuern.

Video preload – für mehr Engagement

Physische und virtuelle Veranstaltungen laufen auch heute noch oft nach dem gleichen Plan ab. Nach einer Begrüßung beginnen Keynotes – also Vorträge von einzelnen Personen, während alle anderen – wie im Kino – still sitzen und „konsumieren“. Es ist wichtig, Wissen zu teilen, Erfolgsgeschichten und Stati zu präsentieren, keine Frage. Wenn man diese „One2Many“ Formate jedoch vorher per Video aufzeichnet, kann jeder im Vorfeld diese schon ansehen. Um das attraktiver (mehr Kommitment) zu machen, kann das Ansehen des Videos die Eintrittsvoraussetzung für die Teilnahme sein (Batch, Zertifikat – z.B. via LMS – Learning Management Solution). Damit wird sichergestellt, dass alle den gleichen Startpunkt haben.

Je aktiver wir Teilnehmer zu Teilgebern entwickeln, um so bessere Ergebnisse, höherer Beteiligung, geringerer Widerstand (weil Entscheidungen collaborativ erarbeitet werden) – idealerweise dienen solche Konferenzen nicht mehr Ergebnisse zu verkünden, sondern gemeinsam ein neues Level zu erreichen.

Erleben statt zuschauen

Formate wie BarCamps oder die liberating Structures helfen mit Methoden die Teilnehmer aktiv an den Themen, der Lösungsfindung, Verbesserung, Klärung oder gar Umsetzung zu beteiligen. FedexDays, Hackathons, Cocreation Workshops, Brainstorming, Discussions, Fishbowls, Makerspaces… es gibt unzählige Möglichkeiten für jede Branche und jedes Thema sowohl im physischen als auch virtuellen Kontext.

Virtuelle oder Hybrid Formate aktivieren

Gerade wenn es um virtuelle Konferenzen, Meetings und workshops geht, ist Aktivierung (nicht künstlich, echte Beteiligung an Vorbereitung, Entscheidungsprozessen und Umsetzung) essentiell. Gerade wenn die physische Komponenten fehlt, sollten Monologe jeglicher Form „ausgelagert“ werden (siehe preload videos). Es gibt auch digital immer mehr Methoden und Tools, die kollaboratives Arbeiten deutlich beteiligender machen:

  • Slido oder Mentimeter für kurze Abstimmungen, Work-Clouds, Brainstorming
  • Office im CoCreation Modus (Excel gemeinsam im Brainstorming befüllen, OneNote als Brownpaper…)
  • Digital Whiteboards um gemeinsam Bilder zu malen, zu unterschreiben, sich auf collaborativen Karten verorten…
  • ESN nutzen um Ideen zu sammeln, Wertschätzung zu verteilen, Ergebnisse durch Relevanzverstärkung (über likes und re-tweets) konsolidieren und fokussieren…
  • to be continued

Mut und Risiko
(oder: einfach MACHEN)

Veränderung oder Anpassung beginnt laut Kotter mit dem „Need of Urgency“. Ich drücke es mal SEHR drastisch aus. Wenn die Veränderungsnotwendigkeit so deutlich wird, dass es weh tut (Atem des Tigers im Gesicht), ist das kein intelligentes Verhalten, sondern animalischer Reflex. Unseren intellektuellen Fähigkeiten besser entsprechen würde doch vorausschauendes Handeln (also agieren oder wenigsten Re-Agieren, wenn (um beim Tiger zu bleiben) – die Vögel in großer Entfernung von einem Baum hochfliegen). Natürlich ist Handeln (mit und) ohne Schmerz ein Risiko, aber es hält beweglich und kann Leben/Arbeitsplätze… retten.

Wer in Organisationen fragt, wird immer jemanden finden, der etwas dagegen hat. So lange die Aktionen der Strategie dienen und im Rahmen der Werte liegen, empfehle ich diese Ernst zu nehmen und loszulegen. Entschuldigen kann man sich immer noch.

Ich werbe seit Langem für die tägliche Dosis Mut, da unsere Gesellschaft in meinen Augen eine starke „Lemming“ Tendenz entwickelt – schön eingelullt von Brot und Spielen (Privatfernsehen, Fußball, unreflektierter Netznutzung). Gegen den Strom schwimmen ist aber aufwändig und verlangt nach Durchhaltevermögen (neuSprech: Resillienz).

Neugier und Lernen

Wer kann am besten mit konstanten Veränderungen umgehen? Kinder! Was haben die alle gemeinsam? Sie lernen ohne Ziel, sie experimentieren ohne Risikobetrachtung, sie gehen mit voller Energie auf jede Entdeckungsreise, sie berechnen keinen „Return of Investment“, sie starten ohne Vorurteile, Scheitern treibt sie an und es gibt weder Prüfungen, noch Noten. Kinder sind Neugierig und haben unendlich viele Fragen.

Um Veränderungen nicht als bedrohlich zu empfinden, kann man an seiner Haltung dem Lernen gegenüber arbeiten. Das schöne an konstanter Veränderung ist doch, dass NICHTS von Dauer ist. Schafft man es, immer wieder aus einer Distanz auf die aktuelle „große Herausforderung“ zu blicken, wird die in der Reihenfolge der Lebensaufgaben, doch schnell wieder überschaubarer.

Lernen wieder neu zu entdecken, dem Lernen seine „Größe und Schwere“ nehmen und es als eine kontinuierliche Reise erleben, ist mein Ziel. Freude am Austausch haben, Gemeinsam Entdecken, voneinander profitieren, miteinander lernen und vielleicht sogar einen Hunger auf Veränderung / Bildung zu entwickeln. In meinen Initiativen zeige ich den Reichtum an Diversität, respektiere die manigfaltigen Bedürfnisse und versuche diese mit „legalize learning“ zu ermöglichen. Zugang zu YouTube, TED talks, Konferenzen, BarCamps, Communities, Lernfrühstück, LearnHappen, Podcasts, OpenCalls, Blick über die Schulter, Experience Touren, FishBowls und viele andere Beteiligungsformate helfen dabei das Lernen wieder in Fluss zu bringen.

OPEN CALLs

Kommunikation ist ein Schlüssel für Veränderung. Mittels „offenen Telefonkonferenzen“ gelingt es große Mengen von Menschen nicht nur uni-direktional zu erreichen, sondern im Dialog Themen zu besprechen. Dabei wird die übliche Informations-Kaskade (Serielles verteilen von Information) übergangen, was die Geschwindigkeit dramatisch erhöht. Zudem besteht die Möglichkeit für Beteiligte „Nachzufragen“ – was für beide Seiten enorm wichtig ist, um ein gegenseitiges Verständnis von Zielen und Problemen zu erreichen.

Knowledge Broker
(Responsive Learning)

Im Wissensmanagement haben wir Jahrzehnte großen Aufwand in Sammlung, Strukturierung und Konservierung von Wissen gesteckt. Oft blieb die Nutzung hinter den Erwartungen und vor Allem hinter den Investitionen zurück. Ähnlich ist es mit Lessons Learned Datenbanken und vielen internen Wikis, die zwar mit viel Liebe von wenigen gepflegt, aber selten einen gemeinschaftlichen Wissensaufbau oder gar Transfer erreichen.

Mit Knowledge Brokern haben wir ein Netzwerk von Kollegen aufgebaut, die:

  • großes Interesse an einem Thema, Methode, Werkzeug, Software… haben
  • ausgebildet werden, sich intern und extern Wissen auf effiziente Weise zu sammeln (z.B. auch durch Folgen von relevanten Leuten auf Twitter, YouTube und LinkedIn)
  • dieses Wissen kontinuierlich konsolidieren und über eine Community (CoachNet) verfügbar machen
  • aktiv neue Erfahrungen, Features oder Best Practices promoten und im ESN verbreiten
  • unser New Work Style Social Support Forum als Spezialisten moderieren und mit den offiziellen IT Verantwortlichen zusammenarbeiten
  • ihre Reputation und die des eigenen Themas kontinuierlich verbessern

Wissenshändler sorgen dafür das „totes Wissen“ lebendig werden kann, es diskutiert, hinterfragt, mit anderem verknüpft, aktualisiert oder auch vereinfacht, übersetzt oder in anderen Formaten dargestellt wird. Die Diversität dieses Netzwerks sorgt für Perspektivenvielfalt auf Wissen, da es in der heutigen dynamischen Zeit oft nicht mehr nur „eine Wahrheit“ gibt. Zudem verändern sich Begrifflichkeiten und deren Bedeutung mit dem Reifegrad der Nutzer – all das erfordert einen fluideren Umgang mit Wissen.

Rule Breaker Workshops

Eine kleine Methode um sehr schnell Kreativität, Innovation und neue Wege zu finden. Es gibt im Grunde nur zwei „Regeln“: Jeder Vorschlag muss einen bestehende Regel (kein Gesetz) brechen und niemand darf mit „aber“ unterbrechen. Im Schnitt erreicht man schon innerhalb von 45 Minuten deutlich bessere Ergebnisse. Getestet habe ich das sowohl im internationalen Kontext, generationsübergreifend als auch an verschiedenen Themen. Wichtig ist hier, das der Moderator die Verantwortung für eventuelle Misslingen übernimmt, um die Risikobereitschaft zu erhöhen.

„SpotlightOn“ – sichtbare MitarbeiterWertschätzung

Wir loben viel zu wenig. Die kulturelle Prägung von öffentlicher Wertschätzung kann nicht überschätzt werden. Seit ca. 2013 habe ich in verschiedenen Bereichen (für die ich jeweils eine Community im ESN aufgebaut habe) das „SpotlightOn“ eingeführt.

Dabei schreibe ich Blogartikel über Mitarbeiter/Innen, die sich besonders entsprechend unserer Werte verhalten und bedanke mich, stelle meine Beobachtung vor und ermutige damit andere Zur Nachahmung (entweder des Verhaltens oder auch Wertschätzung zu zeigen). Diese Posts haben verschiedene Facetten: Bewerbung der Tätigkeit, Erklärung wozu das gut ist, Verbindung zu unseren Werten – aber immer im Vordergrund das Verhalten des Kollegen.

Zu Anfang wollte ich das regelmäßig machen (Spotlight der Woche, des Monats..) bin dann aber dazu übergegangen, dann etwas zu schreiben, wenn mir etwas auffällt. Das variiert in der Frequenz und wirkt scheinbar „ehrlicher“ was mir natürlich sehr wichtig ist.

Ähnlich kann das auch für neue Mitarbeiter, Erreichte Ziele oder Meilensteine, Jubiläen … es gibt so viele Gründe Menschen ins Rampenlicht zu führen, wenn man sich erst einmal dafür öffnet.

Manifest / Vertrauensvereinbarung

Regeln, Vorschriften und Verträge sind meist niedergeschriebenes Misstrauen. Unser Ziel ist es ein gemeinsames Verständnis für die Basis unserer Zusammenarbeit zu entwickeln. Die zugrunde liegenden Werte sind dabei die in jeder Handlung, jeder Methode oder Ergebnis sichtbar. In einem Manifest wird diese Haltung erarbeitet und festgehalten.

Change Glossar

The Brain - CL20 Overview
The Brain – CL20 Overview

Bisher habe ich leider noch keine wirklich gute Kontext-, Reifegrad und Perspektivenorientierte Glossarmöglichkeit gefunden. Deshalb helfe ich mir in allen Projekten mit der Wiki-Funktionaliät. Dort gibt es für jeden Begriff, jede Abkürzung, jedes Werkzeug und vor Allem jedes Projektziel/-Ergebnis eine Seite, die diese(s) erklärt. Nur wenn auf Basis eines gemeinsamen Sprachverständnis gearbeitet wird, können gute Ergebnisse gemeinsam erzielt und umgesetzt werden.

Change Podcasts

Egal ob nur Audio oder Videopodcasts – beide eignen sicher hervorragend um in regelmäßigen (z.b. wöchentlich) ca. 10 minütigen Sendungen jedem, der interessiert ist, aktuelle Neuigkeiten, kleine Lerneinheiten, Erfolge aber auch Probleme und einen Ausblick zu geben. Wie eine Mischung aus Wochenschau und LateNightShow (mit etwas mehr Witz) wird so nicht nur textueller Inhalt, sondern auch Stimmung, Mindset und „Menschlichkeit“ transportiert. Wichtig ist hier nicht mit übertriebener Professionalität, sondern mit „Experimentieren und Verbessern“ gemeinsam mit den Zuschauern einen Dialog aufzubauen.

Change Community: Bedingungslose Transparenz

schneller gemeinsam mehr erreichen Foto: © goodluz - Fotolia.com
schneller gemeinsam mehr erreichen
Foto: © goodluz – Fotolia.com

Wer ein ESN (Enterprise Social Network) im Unternehmen hat, kann dieses verwenden, um vom ersten Tag!! an mit großer Transparenz den Fortschritt, Termine, Protokolle, Meilensteine etc. zu teilen. Eine Community sollte dabei einen NewsBlog enthalten, der kommentiert und geliked werden kann (Ideal um Feedback zu bekommen, Verbesserungsvorschläge oder Kritik zu sammeln). Eine Wiki für den Aufbau von projektrelevantem Wissen (siehe Change Glossar), Meeting Protokolle, Kontakte, Themenspeicher aber auch um die Vernetzung der Themen innerhalb des Projekts/der Initiative oder auch abhängigen anderen darzustellen. Ein Forum hilft dabei längere Diskussionen auf Augenhöhe zu führen, bzw. jederzeit die Möglichkeit zu geben, kritische Fragen zu stellen, bottom-up Erfahrungen zu teilen (wer sich traut kann auch jedem Autorenrechte im Blog geben).

Working Out Loud

„Teile (Verschenke) was Du weißt, und verkauf was Du kannst“. WOL ist eine wunderbare Methode, entlang des Buches von John Stepper zu lernen, was es bedeutet über bedingungsloses Geben Erfolg aufzubauen. WOL hilft Dir, damit Lösungen und Möglichkeiten zu Dir finden, hat es Sebastian Hollmann beschrieben. Für mich ist diese Methodenform von „Geben ist seliger denn nehmen“ ein Erfolgsrezept seit vielen Jahren. Schon um 1996 begann ich mit den „digitalen Blick über meine Schulter“ meine Erfahrungen zu teilen. Ob für Karriere, Projekte oder Freunde, WOL verbessert Deine Chancen und hilft nebenbei den eigenen Reifegrad im digitalen Zeitalter zu erhöhen. Stichwort Netzwerk, Medienkompetenz, Führung.

Start with WHY

Golden Circle by Sinek
Golden Circle by Sinek

Der Sinn-Zirkel von Simon Sinek leitet die Reihenfolge aller Maßnahmen in komplexen Themen. Besonderer Fokus wird dabei auf das „WOZU“ gelegt. Es ist die wichtigste Aufgabe zu beginn und kann nicht wichtig genug genommen werden. Es reicht nicht das „WHY“ im Team zu klären um es dann zu kommunizieren! Jeder Beteiligte (in Netzwerken eine echte Herausforderung) sollte Gelegenheit haben, sich an dieser Klärung zu beteiligen, bzw den Prozess nachvollziehen können (Transparenz). Wann immer es Schwierigkeiten gibt, oder irgendwo die Frage nach dem „Wozu machen wird das?“, ist diese bis zur allgemeinen Zufriedenheit zu klären. Das kann lange dauern, öfter wieder hochkommen – hat aber immer Priorität. Großartige Ergebnisse in komplexen Bereichen, brauchen eine absolute Klarheit der Vision, bzw des Ziels.

Diese Sammlung ist natürlich weit entfernt von vollständig oder ordentlich aufgearbeitet – aber vielleicht gelingt es uns gemeinsam dessen Mehrwert zu erhöhen. Vielleicht ist es aber auch schon so für manche inspirierend, dann war die investierte Zeit nicht umsonst 😉

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Herzlichen Dank für die HR40 Nominierung und eine Frage

Meinen ganz herzlichen Dank möchte ich allen schicken, die mich als HR40 (Führende Köpfe im Personalbereich) nominiert haben. Auch wenn es nicht an die Spitze geklappt hat, gibt mir dass die Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein. Disruption, Experimentieren oder „neue Wege“ zu gehen, kostet Energie – Wertschätzung und Bestätigung ist die Ermutigung, die mir hilft, weiter „gegen den Strom“ zu schwimmen.

Link zur Seite von HAUFE

 

Ganz herzlich (mehr …)

Continental goes New Work Style

Currently I am one of the two project leads for our Office 365 – New Work Style. As I promised to „work out loud“ and as a return for the great support from my networks, here is our Team and Project Introduction Video about our implementation and adoption journey.


https://youtu.be/fVxhbuoamYI 
The global Digital Transformation Project (mehr …)

Working Out Loud – Live Videos – Übersicht

Alle Video Aufzeichnungen unserer LIVE WOL Circles jetzt in der Übersicht

Entmystifizierung war eines der Ziele dieses Experiments: Einen gemeinsamen WOL Circle live per Skype zu streamen und im Anschluss zum „nachschauen“ auf YouTube zu veröffentlichen. John Steppers Working Out Loud ist in meinen Augen eine sehr geeignete Methode, Menschen ins digitale Zeitalter zu begleiten. In den 12 Sessions lernt man, entlang einer hilfreichen Beschreibung (Circle guides) und dem WOL Buch, gemeinsam ein persönliches Ziel zu erreichen und dabei die digitalen Möglichkeiten – Schritt für Schritt – kennen und erfolgreich zu nutzen. Ein Circle besteht aus ca. 5 Teilnehmer.

In der Gruppe wird schnell klar, wie wertvoll es ist, sich über Ziele auszutauschen und den „Reichtum der Diversität“ zu nutzen. Neben den Beziehungen zwischen den Teilnehmern werden weitere aufgebaut und gepflegt. Wertschätzung zeigen und bekommen ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der nicht genug hervorgehoben werden kann. In unserem relativ realistischen Setting werden schnell auch die üblichen Probleme klar (Zeit, Technik, Kompetenzen) – aber eben auch wie man sich gemeinsam unterstützt und Lösungen findet.

Working Out Loud - LIVE circle per Skype

Working Out Loud – LIVE circle per Skype

Teilweise hatten wir über 50 „Zuschauer“ in der Videokonferenz – das erste Video wurden knapp 1000 mal angesehen.

Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für die tolle Beteiligung an unseren Working Out Loud live circles: (mehr …)

Personalwirtschaftspreis 2017 – Bewerbung einmal anders

https://deutscher-personalwirtschaftspreis.de

Das fühlt sich jetzt richtig „seltsam“ an – aber damit fühlt es sich genau richtig an. Ohne dieses Gefühl ist es kein echter #MutAnfall.

ENTWURF für eine Bewerbung und Gedanken dazu

Haben Sie sich schon mal für einen Preis beworben? Persönlich finde ich dieses Vorgehen alleine schon recht seltsam, sich selbst zu nominieren. Andererseits wer sonst hätte mehr Einblick in die konkrete Arbeit und was dahinter steckt. Ein Dilemma: Wertschätzung gerne, aber darum bitten?

Der Personalwirtschaftspreis möchte besondere Leistungen hervorheben, die Personalfunktion inspirieren und Innovationen voranbringen – so mein Verständnis. Das kann ich nur absolut unterstützen, da ich großer Fan vom gegenseitigen Lernen bin. So ein Award kann also als eine hochwirksame LernBühne gesehen werden, die durch die öffentliche Aufmerksamkeit #Wirkung entfalten kann.

Mein Ziel ist es, genau das zu erreichen – mich mit anderen über meine Experimente, Erfahrungen und Fragen auszutauschen, also bewerbe ich mich für diese Bühne. Im Sinne von Working Out Loud, werde ich die Schritte und meine Fragen – dokumentieren:

Hier geht es zur Bewerbung (noch bis 30. Juni 2017)

 

Schon die erste Frage ist im Rahmen von Konzernen eine echte Herausforderung: (mehr …)

#NewWork trifft Realität – ein Erfahrungsbericht

Es ist natürlich viel zu spät für meinen Beitrag zur #NewWork Blogparade von Winfried Felser. Nachdem ich mir aber seit Wochen Stichpunkte aufschreibe und nicht dazu gekommen bin, daraus einen sinnvollen Text zu schreiben – nutzte ich die offline Zeit heute im Zug. Vielleicht kann ich noch eine Perspektive beisteuern, die noch nicht ganz so oft beschrieben wurde.

Ich konnte ja schon Einiges lesen und bin begeistert, wie viele sich ernsthafte Gedanken um diesen Trend? machen.

#NewWork einfach mal zu machen ist ein Risiko, denn man muss bestehende Regeln zumindest in Frage stellen, aber wer verändern und gestalten will, kann nicht erwarten, dass alle jubeln.

Ich glaube daran, dass jeder die Welt (zumindest seine eigene) verändern kann – man muss nur anfangen, deshalb dieser Text nicht in der Möglichkeitsform, sondern in der Retrospektive geschrieben.

Copyright: DOC RABE Media

An den Anfang möchte ich ein paar Leitsätze stellen, die ich übernommen oder mir ausgedacht habe: (mehr …)

Working Out Loud Circle – Hintergrund Links Videos

Es ist ein Experiment, klappt aber recht gut! Wir führen per Skype for Business einen Working Out Loud Circle durch – und wer möchte kann entweder live oder später per YouTube zuschauen. Es geht darum einen Eindruck zu vermitteln und andern die Chance zu geben uns „über die digitale Schultern zu schauen“.

Bisher hatten wir ca. 30-40 Zuschauer bei unseren Live Streams, die erste Aufzeichnung hat bereits über 500 Zugriffe – scheint also eine gewisse Relevanz zu haben 😉

In dem Zusammenhang habe einige Fragen bekommen, die ich hier versuchen möchte (aus Nutzersicht) zu beantworten:

Was ist WOL – Working Out Loud?

Gemeinsam mit 3-4 Anderen gehst Du auf eine Lernreise und versuchst dabei ein persönliches Ziel zu erreichen. Das Ganze dauert 12 Wochen (um echte Verhaltensänderung zu bewirken) für je eine Stunde entlang einem von John Stepper entworfenem Kurrikulum (genannt Circles). Das Ganze basiert auf Dale Carnegie und wurde um die Möglichkeiten des Internets angereichert und angepasst.

Ich möchte diese Frage mit den Effekten entlang der fünf Säulen von WOL beschreiben: (mehr …)

Feedback = Engagement

One power of social media is in the ease of sharing feedback in many forms. We still see many people struggling with a simple „Thank You“ – which (quite some time ago) I gathered my experience and made a personal, practical feedback recommendation guide. The „features“ needed for this are extremely simple to operate and are available on any! social platform.

feedback by harald-schirmer.de

Maybe that is also helpful for you:

So, how to give Feedback in (Enterprise) Social Media?

… by showing appreciation, asking questions also critical feedback is great or saying „Thank You“ or „Well done“ …this is so engaging! Also supporting with your profession or competence to further develop the content is a great feedback. (see also Working Out Loud)

In the „digital world“ (LinkedIn, Facebook, YouTube, Twitter, XING, Connect, Yammer, Jive and any other social platform) it works exactly in the same way – and since we work globally together, in a virtual environment you can choose from the following „engagement“ levels: (mehr …)

Working Out Loud – LIVE miterleben beim CoLearn MOOCathon

Wenn es um nachhaltiges Lernen im digitalen Zeitalter geht, kommt man an WOL (Working Out Loud) von John Stepper nicht vorbei. Fast alle DAX30 Unternehmen haben bereits Initiativen diese Lernmethode im Unternehmen zu etablieren.

Auf Dale Carnegie basiert das Konzept, bei dem 5 Menschen miteinander auf eine gemeinsame Lernreise zu einem selbst definierten Ziel machen. Als „Fahrzeug“ dient dazu … Social Media, das Internet aber auch natürlich physische Netzwerke.

Am 08. Mai startet der Corporate Learning MOOCathon 2025 – bis zum 21. Juli werden wieder etwa 1.000 Teilnehmer gemeinsam Lernen und sich über Methoden, Erkenntnisse, Erfolge und Misserfolge austauschen. Acht Firmen sind dabei Pate für je eine Woche. Continental ist natürlich auch dabei – in der zweiten Woche. (mehr …)

Ask your great Employees – you hired the best ones!

Organizations are so strange. Everyone wants the high potentials, the best employees on the market. But once they are hired, they are often put into the „leader“ (think, involve, solution) and the „employee“ (work, follow, problem) drawer.

So employees are not being asked or involved in decision making or planning. That might sound black and white, but ask yourself:

 

Who is asked in your organization,
once a decision is needed?
Leaders or Employees

 

I am happy to share with you the results of one of my recent projects at Continental on my future work mission – the Flexibility Engagement Campaign – For people, with people.

 

 

Click below to read the full story with additional videos, results and summary presentation:

(mehr …)

Publikationen Harald Schirmer

Working Out Loud bedeutet für mich auch meine Erfahrungen, Methoden und Vorgehensweisen mit andern zu teilen. Deshalb nutze ich verschiedene Quellen und Möglichkeiten zu wirken.

2020

Interview zum Thema Lernen – Unternehmensdemokraten

Fürs Leben Lernen – Digitale Transformation und Schule
Fachmagazin KUNST+UNTERRICHT

Bridge the digital Gap – Transformation Insights
TheKeenFolks in collaboration with Marketing Expert Johannes Ceh

2019

GUIDE onboarding – Lernen bei Continental – HAUFE

The New Work Style Story: 3 Videos about the Migration/Adoption to O365

Weniger müssen müssen, mehr wollen dürfen – Projektmagazin

2017

Interview im Human Resources Manager Magazin zum Thema MUT


Artikel in der Süddeutschen Zeitung zur Arbeit 4.0 Studie


2016

Interview mit HRstrategie zu Digital Leadership


Buchbeitrag „Erfolgsfaktor Mitarbeiterintelligenz“


GGS Video Interview: The role of HR in the Digital Transformation


Interview zum IOM Summit 2016 – Digital Workplace


ManagerSeminare Heft 222 . Leadership 4.0 Führen in der digitalen Welt

ManagerSeminare Heft 222


Agiles Arbeiten beginnt im Kopf Süddeutsche Zeitung


IPA Interview – Leader haben Follower


Leitgedanke zur Studie Digitale Transformation

twr16 schirmer digitaltransformation studie


Buchbeitrag Digital Leadership / HAUFE Verlag


Artikel im Personalmanager: „Verwalten oder Gestalten

Digitales HRM - Gestalten oder Verwalten?


Neuwaerts Transformer Podcast Interview: GUIDE story Teil II

Neuwaerts Podcast Interview


HUMANRESOURCESMANAGER Portrait 1/2016 „Die Welt anders denken“

Portrait Schirmer - HOUMANRESOURCESMANAGER


2015

Artikel DGFP Magazin Personalführung 6/2015

Fachmagazin Personalführung 6/2015


HR Performance 3/2015: Wann haben Sie zuletzt die Welt verändert?

HR Performance Artikel Schirmer 42/43


Cogneon – Podcast: Die Story des GUIDE Netzwerkes

Podcast GUIDE Netzwerk


HR Performance 2/2015: DGFP Statements

HR Performance Cover 02/2015


2014

Video meines Vortrags auf der KnowTech

Twitter Foto


Buchbeitrag Vernetze Organisation


2013

Digital LIDA Award

LIDA 2014 - Project Leader of the Year: Harald Schirmer

Project Leader of the Year: Harald Schirmer


CIO Magazin: Continental: Die interne Kulturrevolution