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Digital Transformation mit der Uni St Gallen

Enterprise Social NetworkingErfahrungsbericht zur firmenübergreifende Strategie-Zusammenarbeit zum Thema Digitale Transformation mit der Universität St. Gallen. Immer mehr Organisationen (oder besser die Organisationsentwicklungsverantwortlichen) arbeiten zusammen, lernen voneinander und sorgen für schnelle Verbreitung der erfolgskritischen Aspekte.

Mit der Universität St. Gallen und Dr. Sebastian Frankenberger (auch Executive Director der SwissVBS und jetzt auch auf Twitter: @s_frankenberger) konnten wir mit 5 Studenten Teams die Herausforderung „Digitale Kommunikation und Zusammenarbeit“ bearbeiten. Meine Aufgabe war hier neben einer Einführung und Erfahrungsberichten die Erstergebnisse zu begleiten. Unsere Zusammenarbeit folgte dem Ziel und war mit Videokonferenzen hocheffizient in Mehreren Bausteinen als #FlippedClassroom: Front-Loading mit Linkliste, Videos, Leseempfehlungen, dann Virtueller Vortag mit Diskussion und dann individuell mit den Gruppen Fragen, Erfahrungsaustausch, Empfehlungen… Als Ziel werden die Gruppen dann Empfehlungen für den Einstieg/Weiterentwicklung für digitale Kommunikation und Zusammenarbeit in Organisationen ausarbeiten, die dann universitär bewertet werden.

Die Präsentation aus Slideshare:

 

Hier einige Stichpunkte, die bisher gemeinsam erarbeitet wurden.

Enterprise Social Networking

Grundsatzfragen:

  • Top Management muss überzeugt sein/werden
  • Technologie muss aufgebaut werden / Einführung Enterprise Social Networking ist Voraussetzung
  • Technische Limitierungen aufzeigen – Welche Grundfunktionen sind absolut notwendig
  • Das Verhalten im ESN ist ein Spiegel der Offline Welt – man sollte dort mit Veränderung beginnen
    • New Work Style
    • Startup Mentalität (Intrapreneurship)
    • Co-Working
  • Leaders are key – in hierarchischen Organisationen muss Veränderung Top-Down eingebracht werden
    • Zur Unterstützung der Leader – externe Experten bringen (Erfahrungsaustausch)
    • Themen platzieren, die schon funktionieren (Vertrauen aufbauen)

Adoption: (neue Gewohnheiten, Rituale, Arbeitsweisen, Haltung)

  • Mit Key Playern Diskussionen online vorleben
  • Digital Natives – Bottom Up Initiative (wie GUIDE Konzept)
  • Phasen-Modell für Mentoring
  • Revers Mentoring – Digital Natives und Immigrants zusammenbringen
  • Nutzen klar machen – Effizienzberechnung, Prozess-Gegenüberstellungen
  • Eigeninitiative fördern / Experimentieren erlaubt/gewünscht
  • Speziell mittleres Management adressieren (Was habt Ihr davon)
  • Offline Workshops mit Standorten – ermöglicht Privatsphäre und direkten Kontakt / Teilnahme
  • Zentrales Hauptprojekt als Anschauungsmodell (Leuchtturm)
  • Innovation JAM (alle lösen Herausforderungen gemeinsam)

Marketing:

  • Guerilla Aktionen um Verkrustungen zu lösen, bzw. die Dynamik zur Beteiligung zu fördern (an etwas coolem mitwirken)
  • Flashmob – um Gemeinschaftsgefühl aufzubauen
  • Kommunikationskonzept:
    • Zufriedenheit, Effizienz, Innovation, Produktivität
  • Kick-Off Veranstaltung für sichtbaren Start
  • Phasenmodell Kommunikation:
    • Promotion
    • Hauptprojekt mit Innovation Jam
    • Alltag mit ESN
  • Wettbewerb zu Erfolgsgeschichten, Crowdsourcing, Fragen stellen (trauen)
  • Eine Wikipedia fürs Unternehmen erstellen, in denen Themen, Prozesse, Produkte gemeinsam beschrieben werden

 

 

 

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  1. Interview mit Harald Schirmer zu Digital Leadership und Social Collaboration (Teil 2) | - 12. Dezember 2016

    […] habe ich gerade einen aktuellen Blog Post geschrieben. Im Endeffekt geht es darum, die Leute ernst zu nehmen, sie mitzunehmen und vor allem […]

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