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Herausforderung Digitale Transformation

Dilemma für Vorgesetzte

Dilemma für Personal
Foto: © Syda Productions – Fotolia.com

Kommentar zu diesem Artikel im PinkUniversity Blog

Personaler 2015: Atemlos im Strudel der Digitalen Transformation?

Vielen Dank für diesen lesenswerten und in meinen Augen richtigen Bericht. Natürlich kann man es unseren Personalern nicht verübeln, war doch Diskretion eines der wichtigsten Dinge in HR – da ist der Schritt in Transparenz, Augenhöhe, Risiko (Neues ausprobieren) erst einmal nicht die erste Wahl.
HR hat auch sehr viel mit Veränderungsprozessen zu tun – aber auch hier waren Personaler eher in der Rolle der Veränderer – jetzt müss(t)en sie bei sich selbst anfangen – ohne große Vorbilder… das ist eine große Aufgabe – aber absolut notwendig, um wieder wertgeschätzter „BusinessPartner“ zu sein/werden.

Das große Thema „Digitale Transformation“ hat nur kleine (wenn auch essentielle) Bereiche im IT Umfeld. Die Technologie schafft das neue Umfeld und ermöglicht / fördert Veränderung – der Großteil ist aber eine „Haltungsänderung“ sowohl bei HR als auch bei allen Führungskräften und Mitarbeitern.
Spannende Zeiten mit viel Gestaltungsspielraum – für die, die mitmachen … Guide – or be guided.

Dieser Artikel ist Teil einer Blogparade zu der das Human Resources Manager Magazin aufgerufen hat mit dem Titel:

Was hat HR mit der verdammten digitalen Transformation zu tun, verdammt noch mal?!

Man merkt also schnell welch „Energie“ in dem Thema steckt!

Was mich besonders freut ist die gute Zusammenfassung, die aus der Blogparade entstanden ist – die ist hier zu lesen: LINK

NACHTRAG:

Kommentar zur Zusammenfassung: (ich hatte es leider nicht rechtzeitig zur Blogparade geschafft ;-)

vielen Dank an Kathrin Justen für diese wertvolle Zusammenfassung der Beiträge!
Ich denke der Begriff „Digitale Transformation“ ist eine gewisse Irreführung – bei den Meisten ist die tägliche Arbeit „gefühlt“ längst digital: eMail Dokumentenverwaltungsprogramme und andere Software…
Sieht man jedoch genauer hin, handelt es sich nur um eine erste Stufe der Digitalisierung – so wurden nur vorher analoge Ordner, Faxe und Briefe 1:1 in den Computer überführt – mit allen Nachteilen (Jedes Format braucht ein eigenes Programm, Dokumente können nur kopiert werden, verlieren dann aber den Bezug zum Original, Email CC und BCC Felder spotten jeder Beschreibung)
Bei dem was heute mit Digitaler Transformation gemeint ist, geht wesentlich tiefer – jetzt werden alle Prozesse „digital optimiert“, Wo vorher 4 Werkzeuge (z.B. PowerPoint, Explorer, SharePoint, eMail) notwendig waren, genügt jetzt eine Wikiseite. Dinge die bisher sequenziell abliefen können jetzt nahezu parallel ablaufen. Echte Zusammenarbeit ist erstmals auch über Funktion- Regions- und Hierarchiestufen möglich. Durch die Reduktion auf das Wesentliche (den Inhalt) wird vieles schneller, mobiler und Geräte-Unabhängig. Das wiederum ermöglicht Flexibilisierung, Individualisierung und wirft viele Fragen zu bestehenden Festlegungen auf (Arbeitsort, -zeit, Headcount, Beteiligung, Kooperationen…) Vieles davon berührt Betriebsvereinbarungen, Gesetze und sogar den Kern des Business-Models von Firmen. Zurückzukommen auf die Rolle von HR – all dass kann nur funktionieren, wenn Personal und Führungsmannschaft eng, offen und kreativ – mutig zusammenarbeiten. Eigentlich eine perfekte Ausgangsposition!

Ein dazu sehr passendes und – wie gewohnt anschauliches – Bild liefert übrigens Jacob Morgan von thefutureorganization.com dabei wird klar (und das gilt natürlich insbesondere für HR als Verantwortliche für Führungskräfte Entwicklung) welch massive Veränderungen hier notwendig werden:

Evolution of the ManagerQuelle: http://www.thefutureorganization.com/evolution-manager

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