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Land der Ideen Wettbewerb

15. März 2015

BLOG, Politik, Projekte

Heute ist Einsendeschluss – ich würde mich freuen, wenn wir für die GUIDEs hier gewinnen können. Es sollte Schule machen, wie positiv Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion, Funktion, hierarchischer Ebene… miteinander umgehen. Dazu ein paar persönliche Gedanken, die eher weniger mit Arbeit – vielmehr mit Kultur und Werten zu tun haben.

Land der Ideen Wettbewerb

Land der Ideen Wettbewerb – Einsendeschluss

Täglich höre ich in Nachrichten aus aller Welt, wie sich Menschen bekriegen, ausnutzen, zerstören und sich abgrenzen. Es mag naiv von mir sein, aber ich wünsche mir eine andere Welt.  Unsere Kulturen sind unterschiedlich, doch gleichzeitlich sind wir uns doch recht ähnlich in unseren Bedürfnissen – Diversität kann auch als Reichtum erlebt werden. Egal, mit wem ich zu tun habe (und es sind Kollegen aus fast 50 Ländern) es ist so bereichernd, spannend und „schön“, dass mir all die Berichte über Fremdenfeindlichkeit unverständlich scheinen.

Natürlich ist mir bewusst, das wir hier über eine bestimmte Gesellschaftsschicht sprechen – dennoch erlebe ich fast täglich, wie bereichernd Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Kollegen sein kann. So fokussiere ich mich gerne auf den Rahmen – das „wie“ wir miteinander umgehen – also ein gemeinsames Werte-Verständnis.

Wenn wir die Rahmenbedingungen positiv gestalten,
fällt die notwendige Veränderung leichter.

Ich würde mir wünschen, das dieser Wettbewerb nicht nur hilft, Gewinnern Wertschätzung zu zeigen, sondern viele Signale setzt – das wir in einer sehr kleinen Welt – zusammen – leben. Wir können gemeinsam so viel erreichen… Transparenz, Respekt und NeuGier sind dafür perfekte Voraussetzungen – das versuche ich in all meinen Projekten zu verwirklichen.

Land der Ideen Wettbewerb

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7 Responses to “Land der Ideen Wettbewerb”

  1. Alexander Klier Sagt:

    Ja – lass uns diese Erfahrungen vertiefen und verbreiten. Ich bin mal schon gespannt, was die Diskussion um neue Rahmenbedingungen der Arbeit auf der Social Business Arena dazu hergibt. Vielleicht sehen wir uns morgen ja. Ich bin leider nur morgen auf der CeBit.

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    • haraldschirmer Sagt:

      Hat leider nicht geklappt – wäre gerne tiefer eingestiegen – gibt ja da noch einiges zu klären – aber das läuft auch nicht weg / ich denke nicht dass das jemand mal schnell so löst ;-)

      Antwort

  2. Alexander Klier Sagt:

    Lieber Harald,

    ich sehe das genauso wie du – und habe mir darüber unter dem Aspekt „Diversity als (Bildungs-) Ressource“ hier (https://www.alexander-klier.net/diversity-als-bildungs-ressource/) schon Gedanken gemacht. Was mich am allermeisten interessiert, das wäre die Frage, wie gerade Unternehmen mit ihren vielfältigen Erfahrungen diesen Bereich in die Gesellschaft allgemein übertragen könnten und wie wir berufliche Bildung daraufhin auch gestalten könnten (und müssten). Natürlich als Weiterführung des Social Learning Gedankens und dem eines transparenten und „democratic enterprise“ :-). Wäre sicher auch ein Gedanke für #WOL. Lass uns daran weiterarbeiten – in welchem Kontext auch immer.

    Antwort

    • Alexander Klier Sagt:

      Kann ich irgendwie für die Guides stimmen? Ich finde es ein absolut überzeugendes Konzept.

      Antwort

    • haraldschirmer Sagt:

      vielen Dank Alexander – in dem Moment wo wir Diversität nicht als #Problem, sondern als #Potential erkennen – und uns von unseren „Sicherungsaussagen“ (Wissen gehört mir, …die verstehen das nicht, …Beteiligung ist zu viel Aufwand, …dafür habe ich keine Zeit) befreien – können wir erleben, was globale, virtuelle Teams schaffen können.
      Bürokratie und Hierarchie wurden erfunden um fehlende Kommunikationsmöglichkeiten und Bildung zu kompensieren – Beides können wir heute „problemlos“ angehen, wenn wir nur wollen!

      Antwort

    • haraldschirmer Sagt:

      Ich bin überzeugt, dass sich all diese Bereiche gegenseitig stark beeinflussen. Wer erlebt, wie einfach Kommunikation sein kann – wird das auch in anderen Bereichen wollen/fordern. Wir sehen das schon bei Technologie – Früher hatten wir die neuen Technologien erst in Konzernen, die sich das leisten konnten (Computer, Scanner, Kameras) – heute haben viele Menschen modernere Technik im Privatbereich – und die Unternehmen kommen nicht mehr mit (weil nicht wirtschaftlich) – Lösung „Bring your own device“ – das sehe ich auch bei modernen Formaten wie Fishbowl etc. also der aktiven Einbeziehung größerer Gruppen. Was in Virtuellen Konferenzen im Konzern beginnt – geht in Google Hangouts oder LIVE-Sendungen aus dem Rathaus weiter… wir müssen (bei aller Ungeduld) auch Geduld üben

      Antwort

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