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Vortrag E20 Projekt Management bei AUDI AG

Social Business and Project Management

Social Business and Project Management

Social Business im Projektmanagement – meine Präsentation auf SlideShare und Zusammenfassung hier:

Immer mehr Firmen beschäftigen sich mit der Digitalen Transformation – ein eigentlich schrecklicher Begriff, der aussagen soll, das wir uns durch stetiges wachsen, globalisierung, steigende Geschwindigkeit, Qualitätsanforderungen und Innovationsdruck – völlig neue Wege der Zusammenarbeit und Kommunikation suchen müssen. Aus „Büro-Teams“ werden global aufgestellte „Virtuelle Teams“ – Kulturunterschiede werden immer deutlicher – aber auch nutzbar… wenn man sie als Potential und nicht als Hürde erkennt.

Photo: Simon Dueckert / Cogneon

Photo: Simon Dueckert / Cogneon

In den vergangenen Jahren konnte ich durch Vorträge und Besuche bei und von vielen Firmen erleben, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Egal ob das Continental, Audi, Deutsche Bank, Bahn, Telekom, ThyssenKrupp, eON, Sika, ArcelorMittal, IBM, Microsoft, adidas, T-Systems, DHL, DB-Cargo, AISEC, Bayrischer Rundfunk, Axel Springer, Bosch, Infineon oder auch diverse Universitäten, Bundeswehr… die Aufgaben, Voraussetzungen und Fragen ähneln sich doch sehr.

Am 28.01.2015 war ich wieder einmal eingeladen – diesmal bei der AUDI AG – einen Vortrag über meine Erfahrungen mit Social Business und speziell im Projektmanagement zu halten.

Hier die Präsentation dazu:


Großen Dank an Simon Dückert / Cogneon für die Möglichkeit
das schöne am „Teilen“ ist, dass man immer so viel zurück bekommt
Der Vortrag fand im Rahmen eines wertvollen Benchlearning Treffens statt – hier der Beitrag

Hier noch einmal im Überblick das Potential von Social Business im Projekt Management:

  • Gesamtüberblick über verfügbare, notwendigen Kompetenzen
  • Minuten-akutelle Ressourcenplanung / Verfügbarkeit
  • Transparenz über Zusammenhänge in alle Richtungen / Abhängigkeiten
  • Projektdokumentation als kontinuierlicher Gruppenprozess
  • Automatisierte „Steuerung“ – „Warum arbeiten Sie an Aufgabe A, wenn B höhere Prio hat?“
  • Früherkennung von Hindernissen durch maximale Einbeziehung
  • Gesteigertes Engagement durch hohe Beteiligungsmöglichkeiten
  • Virtuelle Teams und globale Zusammenarbeit
  • Kulturelle Besonderheiten sorgen für bessere Ergebnisse
  • Deutliche Effizienzsteigerung bei Antworten, Abstimmungsprozessen, Kommunikation
  • Geringerer Aufwand beim Ausrollen von Prozessen, Werkzeugen oder „Veränderungen“
  • Sehr kurze, konsolidierte Rückmeldungswege
  • Reporting reduzierbar auf ein absolutes Minimum (wenn überhaupt noch notwendig)
  • Passion, Freude, Engagement, Zusammengehörigkeit, Wertschätzung, Sichtbarkeit

Einige dieser Punkte sind sehr schnell erreichbar, andere verlangen nach guter Vorbereitung und dem ernst gemeinten Aufbau von Vertrauen, Zusammenarbeit auf Augenhöhe und natürlich die Beteiligung der wichtigen Interessenvertreter wie z.B. Betriebsrat.

Viele der Möglichkeiten (durch die hohe Transparenz) beinhalten auch das Potential der direkten Kontrolle und Misbrauch – deshalb spreche ich immer von einer groß angelegten, langfristigen und nachhaltigen Kulturentwicklung. Social Business ist kein Software-Upgrade – wie vor Jahren schon skizziert:

 

Kultur ist kein Software Download

Kultur ist kein Software Download

 

Ich führe meine Projekte allesamt ausschließlich mit den Mitteln der Sozialen Zusammenarbeit. Ich könnte ohne diese Mittel und Möglichkeiten keinesfalls die Menge bewältigen oder den „Impact“ erreichen.

Es ist so spannend zu sehen, wie sich unsere Arbeitswelt bereits in den letzten 3 Jahren verändert hat – und wir haben gerade erst begonnen. Es liegt an uns, unsere Kollegen in einem guten Tempo mitzunehmen. Respekt, Offenheit, Empathie und vor Allem Neugier und Vertrauen sind für mich die Erfolgsfaktoren.

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