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Was bedeutet eigentlich Enterprise 2.0 ?

16. September 2014

BLOG, Enterprise 2.0:, Internet

Denk mal mitE20 oder Enterprise 2.0 wird immer häufiger verwendet. Der Frage was dahinter steckt wird aktuell in einem e20MOOC Firmenübergreifend und sehr spannend diskutiert – hier ein Kommentar zu Simon Dückerts Blogpost (den ich ausserordentlich schätze!!) und einige Links, um einen Überblick zu bekommen:

Enterprise 2.0 bezeichnet den Fortschritt einer Unternehmenskultur*
in eine neue Form der Zusammenarbeit unter Nutzung Sozialer Medien
*(offen, direkt, übergreifend)

Hallo Simon, vielen Dank für Deinen wichtigen Input zu diesem spannenden Thema. Wie schon im Video von Andrew McAfee kommentiert, finde ich es jedoch zu wenig, E20 auf den Einsatz von Sozialen Medien (Software) zu reduzieren – das kann heute fast jedes Unternehmen im Employer Branding für sich reklamieren – auch intern findet sich inzwischen in fast jedem Unternehmen eine einzelne Anwendung oder eine größere Installation mit unterschiedlicher Nutzungsquote.
Würde man die Definition so verwenden, wird man schnell nach Quantität und Qualität der Nutzung fragen – und da wird es dann schnell spannend.
Absolut richtig finde ich den Ansatz E20 als „Weg“ und nicht als festes Ziel zu beschreiben. > vielleicht ist dann Deine Definition für den „ersten Schritt“ absolut richtig.

Ganzheitlich(er) betrachtet finde ich aber vor Allem Kulturentwicklung (z.B. Einigung auf Werte), neues Führungsverständnis, Integration von Lernen in den Berufsalltag, Umgang mit Fehlern usw. essentielle Bestandteile, um eine nächste Stufe zu erreichen.

Daher mein Definitionsvorschlag:

Enterprise 2.0 bezeichnet den Fortschritt einer Unternehmenskultur*
in eine neue Form der Zusammenarbeit unter Nutzung Sozialer Medien
*(offen, direkt, übergreifend)

Hier noch ein paar links:

Hier mein Kommentar zu Andrew Mc Afees Video:

Thank you for the info, never the less, I would like to point out that reducing „Enterprise 2.0“ to the implementation of Social Software is giving only a small view on the whole picture. In my eyes, what needs to be done in parallel (and I would rate that with a way bigger effort) is taking care of: Leadership principals, Corporate Culture (values!!), Compliance in terms of what’s allowed and what is not, Restrictions and „Freedom“ in terms of usage time and content (specially in blue collar/production level), hierarchy and distribution of power, openness and appreciation of dealing with failures and mistakes, re-definition of risk-management, rights-management, knowledge-management. Enterprise 2.0 (for me) is becoming an agile, open and more transparent learning organization… Software is surely needed, but will not make any difference, if not strategically accompanied by many other initiatives.

The part with the new way of „structured information“ I really like a lot – thanks!

 

Was ist Eure Meinung – sehr gerne auch Kommentare in den originalen Posts, im Mooc oder Simons Blog (konsolidieren hilft anderen ;-)

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