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Meine Bewerbung für den LIDA Award

15. November 2013

BLOG, Projekte

Lida Award

Lida Award

Sehr geehrtes LIDA Team,

Eigentlich ist es nicht meine Art, mich selbst für einen Award zu nominieren – es ist aber wohl genau so gedacht – und ich wurde jetzt von mehreren Seiten darauf angesprochen.
Ich freue mich sehr, dass es jetzt auch für dieses „Level“ eine Kategorie gibt – es gibt sicher sehr viele engagierte Kandidaten, die diese Motivation gut gebrauchen können.
Für alle, die sich auch bewerben möchten:

Hier also meine Projektvorstellung:

Mit dem GUIDE Konzept konnten wir innerhalb eines Jahres die Nutzung von Social Business auf 20.000 aktive Nutzer/Monat steigern. Die 400 freiwilligen GUIDEs (ca. 400 freiwillige Mitarbeiter aus allen Regionen (37 Länder), Funktionen (HR, IT, Kommunikation, Controlling, Einkauf, Betriebsrat …), Divisionen, Altersgruppen, Hierarchieleveln, die mit ca. 10% ihrer Arbeitszeit das Projekt unterstützen) agieren als Vorbilder, Wegbereiter, Coach – mit Fokus auf „Werte“, „Verhalten“, „Motivation“, „Sinn“ und „Nutzen“. Gleichzeitig entwickeln/testen wir mit Ihnen ein Rollenverständnis für „Leadership 2.0“
Für folgende Fragen habe ich dazu pragmatische Lösungen erarbeitet:
  • wie findet man geeignete Menschen im Unternehmen?
  • wie motiviert man dieses Netzwerk, ohne disziplinarische/monetäre Mittel?
  • wie, in welcher Frequenz baut man aus großer Distanz Vertrauen, Respekt und Kompetenz auf?
  • wie schult man etwas, für das es noch keinen klaren Nutzen gibt?
  • wie erreicht man ein Maximum an Eigeninitiative, Verantwortungsübernahme und Kreativität?

 

Da ich zwar Theorien und geprüfte Konzepte für richtig und wichtig halte, bin ich doch ein großer Freund von kreativen, neuen, umsetzbaren (wenngleich auch oft als unerreichbaren) Lösungen.
Sicher kennen sie den schönen Spruch „Jeder wusste, dass es nicht geht – bis es einer gemacht hat“
In meinen Augen wird derzeit sehr viel über die üblichen Methoden und Themen diskutiert – Exemplarisch wird sofort über KPI (Key Performance Indicators / Messgrößen) gesprochen – die man natürlich benötigt, um vom Vorstand oder Projektleiter Ressourcen zu bekommen. Ich vermisse hier stark die Beschäftigung mit der Frage „Was ist unsere Erwartung an Social Business“
Erst durch persönliches, authentisches Vorleben – bis ins kleinste Detail – kann ich heute das Vertrauen, das Menschen dringend brauchen, um einer Vision, die sie vielleicht nicht einmal verstehen – zu folgen und mit großem persönlichem Einsatz dafür einzustehen.
Ich freue mich, dass es mir mit den GUIDEs gelungen ist, so vielen Menschen einen Sinn zu geben, die Neugier für etwas Neues zu wecken und sogar teils gegen den Wiederstand ihrer Vorgesetzten erfolgreich die Möglichkeiten von Social Media einzusetzen. Für mich sind die drei dafür wichtigen Säulen „ernst gemeintes“ Change Management, Kulturentwicklung/Wertevermittlung und natürlich Social Networking.
Das besondere „Extra“ in unserem Fall war dann natürlich noch die kulturelle Diversität, die auf diese Weise wunderbar einbezogen werden konnte und wirksam wurde.
Wir haben nicht eine Erfolgsgeschichte, einen Weg in Social Business – vielmehr hat jeder seinen eigenen Weg gefunden – entlang der lokalen Voraussetzungen und Möglichkeiten.
Also „Führungskräfte 2.0“ können wir Motivatoren und Wegbereiter, Sinnstifter und Visionsgeber sein.
Weiter Informationen finden Sie hier:
  • http://youtu.be/Pm-np_XNqMc
  • http://www.harald-schirmer.de/2013/06/02/cio_artikel_schirmer
  • http://www.harald-schirmer.de/2013/04/05/my-presentation-enterprise-2-0-summit
  • http://www.harald-schirmer.de/2013/03/18/kultur-ist-keine-software
  • http://www.harald-schirmer.de/internet/macht-und-hierarchie/

 

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