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Pedelec – der PUSH Effekt

Mobiky Youri Pedelec Klapprad

Mobiky Youri Pedelec Klapprad

Angeregt durch einen Kommentar zu meinem Bericht über das MOBIKY Pedelec YOURI habe ich einen kurzen Bericht zum Thema „Fahrgefühl“ zusammengestellt. Einerseits, entgegen den einseitigen Artikeln im Netz zum Thema „Rentnerrad“, andererseits um auch von Anderen Feedback zu bekommen, wie sie mit dem „Rückenwind“ umgehen…

Fahrgefühl:

Die passendste Beschreibung ist sicher „eingebauter Rückenwind“ – so fällt das Fahren überhaupt sehr leicht, Gegenwind wird fast unwichtig, Steigungen sind kein Thema mehr. Das Anfahren im dichten Verkehr, z.B. in der allmorgendlichen Rad-Ralley gewinnt man locker und bringt sich so in eine sichere „Pole-Posititon“. Strecken bis ca. 30 km können ohne Schwitzen ganz bequem erledigt werden – ein großer Vorteil für die Nutzung zur Arbeit. << Diese Aussagen gelten eigentlich für ALLE Fahrräder mit Elektromotor-Unterstützung BEI NORMALER Fahrweise!!! (= ca. 20 km/h Durchschnitt, Steigungen bis 5%, Gegenwind bis 30km/h)

Das Youri fährt sich überraschend stabil für die vielen Schnellspannverschlüsse. Die 16 Zoll Variante hat auch gute Fahreigenschaften (nicht so die 12 Zoll!!) – ein direkter Vergleich mit einem modernen City-Bike mit großen Reifen und festem Rahmen ist sehr unfähr – da verliert das Youri ganz klar – besonders bei Randsteinen, Schlaglöchern usw (das liegt aber hauptsächlich am Radumfang – und betrifft eigentlich jedes Fahrrad dieser Größe). Es fehlt ein Gepäckträger (nachrüstbar) und eine Sattelfederung könnte auch hilfreich sein – aber es ist kein Problem damit 30-40 km weit relativ bequem zu fahren – auch ohne Motorunsterstützung dank der sehr guten Schaltung/Übersetzung.

Der „PUSH-Effekt“ – ok, das ist eine Eigenkreation, soll aber deutlich machen, dass bei der Nutzung eines Pedelecs oder e-Bikes noch etwas ganz anderes passiert…

Meine Idee, vom bequemen dahingleiten wurde sehr schnell durch eine Art „Geschwindigkeitsrausch“ relativiert. Wer schon einmal versucht hat, einen Schnitt von 30 km/h auf einer Strecke von ca. 30 km – inklusive Ampeln, Innenstadt und einigen Hügeln – zu schaffen… wird schnell verstehen, das hier schnell andere „Werte“ zählen. Ich kann nicht einmal sagen, ob das positiv oder negativ ist. Für mich waren Geschwindigkeiten um die 20 km/h einfach zu langsam und das Verhältnis „Aufwand“ – „Ergebnis“ nicht ausgewogen (speziell bei Gegenwind und Hügeln)
Jetzt ist das ganz anders… Einen Berg mit 30 km/h „hochzujagen“ – rechtfertigt das Schwitzen – oder die Fahrzeit um ein Drittel zu verkürzen… und immer zu wissen, wenn man nicht mehr „mag“ – geht’s von selbst weiter ;-)

Bericht über das MOBIKY Youri Pedelec
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